Solaire

Vorwort von EnergieSchweiz

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«Solarenergie könnte bis 2050, 50% des Energiebedarfs decken, d. h. mehr als die gemäss der Energiestrategie 2050 vorgesehenen 20%»

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Die Sonnenseite des Gebäudeprogramms

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Wie sich der eigene Verbrauch von Photovoltaikstrom optimieren lässt

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Meine Solaranlage in sieben Schritten

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Getönte Solarziegel: Geburtsstunde eines neuen Standards

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Schluss mit den Vorurteilen in Sachen Solarenergie

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SOLAIRE


Wie sich der eigene Verbrauch von
Photovoltaikstrom optimieren lässt

SOLAIRE

Wer eine eigene Photovoltaikanlage besitzt und seinen Strom selbst verbraucht, kann seine Stromrechnung effizient verringern. Um den Anteil der selbst verbrauchten Energie zu erhöhen, gibt es mehrere Möglichkeiten.


Ein Eigentümer, der auf dem Dach seines Hauses Photovoltaikmodule installiert, entscheidet sich für den Eigenverbrauch. Tatsächlich wird der Solarstrom direkt vor Ort verbraucht. Zusätzlicher Strombedarf wird durch den Kauf von Netzstrom gedeckt, während zu viel produzierter Solarstrom wieder in das Netz zurückfliesst.
Wie viel Solarstrom selbst verbraucht wird, hängt von der Grösse der Photovoltaikanlage und dem Strombedarf des Gebäudes ab. Schätzungen zufolge ist Photovoltaikstrom ab einer Eigenverbrauchsquote von 35% günstiger als Netzstrom.
Ohne Optimierung und sofern der Jahresverbrauch ungefähr mit der Erzeugung von Photovoltaikstrom übereinstimmt, verbraucht ein Haushalt ohne Energiespeicherung rund 15 bis 25% des Photovoltaikstroms in direkter Form. Durch Optimierung lässt sich der Anteil des Eigenverbrauchs auf 30 bis 70% erhöhen.


PROGRAMMIERUNG VON HAUSHALTSGERÄTEN

Werden die Stromverbrauchszeiträume an die Phasen angeglichen, in denen Photovoltaikstrom erzeugt wird, lässt sich der Eigenverbrauchsanteil erhöhen. Demgemäss müssen die Hausbewohner ihre Verbrauchsgewohnheiten an den Sonnenstand anpassen, indem sie beispielsweise die Waschmaschine oder den Geschirrspüler nur dann einschalten, wenn die Sonne scheint. Alternativ sind manche Geräte mit einem Startaufschub ausgestattet. Diese Geräte machen am Stromverbrauch eines Haushalts bis zu 30% aus. Mit einem Domotik-Tool, das die Inbetriebnahme verzögert, lässt sich dieser Vorgang automatisieren.


WÄRMEERZEUGUNG

Die Warmwasserbereitung verschlingt täglich bis zu 8 kWh. Der eigene Warmwassererwärmer lässt sich so programmieren, dass er nicht nachts, sondern tagsüber arbeitet, wenn die Solarmodule Strom erzeugen. Eine weitere interessante Option ist der Einbau einer Wärmepumpe (WP) zu Heizzwecken. Eine solche Pumpe verwandelt 1 kWh Strom in rund 3 kWh an Wärme und besitzt eine höhere Energieeffizienz. Sofern die Pumpe den von Solarmodulen erzeugten Strom nutzt, ermöglicht sie, den Eigenverbrauchsanteil tagsüber zu erhöhen.

AUFLADEN EINES ELEKTROAUTOS

Die Elektromobilität ist ebenfalls ein grosser Stromfresser. So kann ein einziges Auto denselben Jahresverbrauch aufweisen wie ein Haushalt. Elektrofahrzeuge sind mit Batterien mit einer Kapazität zwischen 10 und 80 kWh bestückt; diese können demnächst als Ersatz oder Zusatz für ein stationäres Batteriesystem dienen, insbesondere, sofern das Auto tagsüber stillsteht. Die Nutzung einer Fahrzeugbatterie als Stromlieferant für Privathaushalte ist noch nicht ausgereift. Allerdings arbeiten mehrere Hersteller an einer Lösung.


INSTALLATION EINER SPEICHEREINHEIT

Batteriesysteme können erzeugten Solarstrom für die spätere Nutzung speichern. Je nach ihrer Grösse ist es möglich, den Eigenverbrauchsanteil eines Haushalts um rund 50 bis 80% zu erhöhen. Gemessen an den derzeitigen Kosten sind diese Systeme noch nicht wirtschaftlich. Dennoch lohnt es sich, diese Lösung bei einer Photovoltaikanlage mit einer Fläche von über 6 Quadratmetern und einem jährlichen Stromverbrauch von 1000 kWh in Betracht zu ziehen.

Eigenverbrauchsanteil