Solaire

Vorwort von EnergieSchweiz

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«Solarenergie könnte bis 2050, 50% des Energiebedarfs decken, d. h. mehr als die gemäss der Energiestrategie 2050 vorgesehenen 20%»

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Schluss mit den Vorurteilen in Sachen Solarenergie

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SOLAIRE


Schluss mit den Vorurteilen in Sachen
Solarenergie

SOLAIRE

Weil Voreingenommenheit der Installation von Solarmodulen noch immer allzu häufig im Wege steht, hat EnergieSchweiz in Zusammenarbeit mit Swissolar eine grosse Informationskampagne gestartet, um Besserwissern ein für alle Mal den Wind aus den Segeln zu nehmen.


«Die meisten Menschen sind gegenüber Solarenergie aufgeschlossen. Allerdings bleibt der entscheidende Schritt häufig aus und so folgen auf Worte keine Taten», fasst Joëlle Fahrni, die beim Bundesamt für Energie (BFE) für erneuerbare Energien zuständig ist, den Sachstand zusammen. Ausgehend von dieser Feststellung haben EnergieSchweiz und Swissolar gemeinsam eine Informationskampagne erarbeitet, die mit den schlimmsten Vorurteilen in Sachen Solarenergie aufräumen soll. «Wir haben in der Fachwelt mehrere Marktstudien durchgeführt und bei Veranstaltungen wie der Genfer Messe Les Automnales mit Privatpersonen gesprochen, um sie zu ihren spontanen Auffassungen zu befragen.» Ihre Vorbehalte decken sich mit den Rückfragen und Kritiken, die in den Medien immer wieder auftauchen oder direkt an die verschiedenen Dienststellen des BFE und an EnergieSchweiz gerichtet werden.
Wir haben aus dieser umfassenden Untersuchung 15 wesentliche Vorurteile abgeleitet. Experten des Zürcher Bauingenieurbüros EBP Schweiz AG haben die einzelnen Argumente analysiert und entsprechende Gegenargumente formuliert.
Die Informationskampagne in Zusammenhang mit den vier schlimmsten Vorurteilen wurde Ende des Sommers mithilfe von Plakaten sowie Medien- und Webinhalten landesweit gestartet. «Über Swissolar wurde den Solarprofi-Installateuren ebenfalls Informationsmaterial in Form von Postkarten, Transparenten für Baustellen und Aufklebern zur Verfügung gestellt, damit sie das Bewusstsein ihrer potenziellen Kunden schärfen können.»
Eine zweite Informationsphase soll Ende des Frühjahrs beginnen. «Sozusagen als Wink mit dem Zaunpfahl werden wir die vier wichtigsten Aussagen wieder aufgreifen.» Die restlichen neun Vorurteile werden auf der Website von EnergieSchweiz Stück für Stück auseinandergenommen.

Sonneneinstrahlung

Auf die Fläche der Schweiz trifft rund 200 Mal mehr Sonneneinstrahlung, als das ganze Land Energie verbraucht. Dieses Potenzial wird kaum genutzt. Beispielsweise ist die Sonneneinstrahlung in Sitten vergleichbar mit der Toskana. 2016 waren erst auf rund 5% der geeigneten Dach- und Fassadenflächen Photovoltaikanlagen installiert. Und rund 8% des Erzeugungspotenzials der Schweizer Dächer wurde für Solarwärme-Anlagen genutzt.

Preis

Die Preise für Photovoltaikanlagen sind in den letzten sieben Jahren um 70% gefallen. Ohne Förderung kostet eine Anlage von rund 30 Quadratmetern auf einem Einfamilienhaus ca. 15’000 Franken. Seit April beläuft sich die Einmalvergütung des Bundes auf 3400 Franken, plus Steuerabzügen von rund 2'900 Franken. Hinzu kommt, dass selbst erzeugter Strom günstiger ist wie aus dem Netz bezogener Strom.

Eigennutzung des Stroms

Photovoltaikanlagen produzieren hauptsächlich tagsüber Strom, insbesondere zur Mittagszeit. Unter normalen Bedingungen kann ein Drittel des erzeugten Stroms für Haushaltsgeräte verwendet werden, die durchgehend Strom verbrauchen. Ebenso lassen sich diese so programmieren, dass sie während der grössten Sonneneinstrahlung laufen. Eine weitere Möglichkeit zur Steigerung des Eigenverbrauchs ist über einen Batteriespeicher möglich, der die erzeugte Energie aufnimmt.
Wird eine Photovoltaikanlage von rund 30 Quadratmetern mit einem 5-kWh-Batteriespeicher kombiniert, kann sich der Eigenverbrauchsanteil von 30% auf 60% erhöhen.

Optik

Photovoltaikmodule gibt es heutzutage in den unterschiedlichsten Farben und Formen. Die Standardmodelle wurden in den letzten Jahren stark weiterentwickelt, und es besteht heute eine grosse Bandbreite an Produkten. Dass sogar eine Anpassung an geschwungene Formen möglich ist, bietet eine grosse Flexibilität bei der Bauplanung. Je nach Farbe und Technologie reduziert sich der Wirkungsgrad dabei um weniger als 5 bis maximal 40%.