Solaire

Vorwort von EnergieSchweiz

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«Solarenergie könnte bis 2050, 50% des Energiebedarfs decken, d. h. mehr als die gemäss der Energiestrategie 2050 vorgesehenen 20%»

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Die Sonnenseite des Gebäudeprogramms

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Wie sich der eigene Verbrauch von Photovoltaikstrom optimieren lässt

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Schluss mit den Vorurteilen in Sachen Solarenergie

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SOLAIRE


Die Sonnenseite des
Gebäudeprogramms

SOLAIRE

Wer bei einer Sanierung eine thermische Solaranlage installiert, kann Fördermittel erhalten. Ein Überblick mit Erläuterungen.


Die im Rahmen des Gebäudeprogramms für Solarenergie gezahlten Fördermittel betreffen in erster Linie thermische Anlagen. «Im Bereich Photovoltaik kommen noch weitere Beihilfen hinzu, darunter insbesondere die Einmalvergütung (EIV)», macht Aline Tagmann vom Bundesamt für Energie (BFE) deutlich. Allerdings ist das mit zwei Bedingungen verbunden: Es muss sich um eine neue Anlage oder die Erweiterung eines bestehenden Systems – und nicht bloss den reinen Austausch von Solarkollektoren – auf bestehenden Gebäuden handeln. Damit eine Anlage förderfähig ist, muss sie der Raumheizung und/oder der Warmwasserbereitung dienen.
Förderfähige Kollektoren sind auf der Website kollektorliste.ch aufgeführt. Die meisten Kollektoren besitzen das Solar-Keymark-Qualitätslabel und haben die Prüfungen nach den Normen EN 12975=1/=2, EN 12975=1 oder ISO 9806 durchlaufen. Ebenso ist die validierte Leistungsgarantie von Swissolar/EnergieSchweiz erforderlich, die sicherstellt, dass eine Anlage optimal installiert wurde und einwandfrei funktioniert. Darüber hinaus muss die nominale thermische Leistung der Kollektoren mindestens 2 kW betragen. Wird eine vorhandene Anlage erweitert, muss die zusätzliche nominale thermische Leistung der Kollektoren bei 2 kW liegen. Übersteigt die nominale thermische Leistung der Kollektoren 20 kW, ist eine aktive Überwachung der Anlage gemäss den Vorgaben von der meisten Kantone erforderlich.


EIN GUTES VERKAUFSARGUMENT

Die Kantone richten eigene Förderprogramme ein (generell im Bereich Energie für Gebäude) und können beispielsweise die Voraussetzungen für die Gewährung verschärfen oder die Fördersätze erhöhen oder auf ihre Kosten andere Massnahmen unterstützen. Weitere Informationen enthalten die Websites der jeweiligen Kantone.
Die Fördermittel werden zwar an die Eigentümer ausgezahlt, stellen aber ein hervorragendes Verkaufsargument für die Fachleute der Branche dar. Ebenfalls nicht zu vergessen ist, dass das Gebäudeprogramm, das eigentlich 2019 auslaufen sollte, nach der Volksabstimmung über das neue Energiegesetz verlängert wurde. Je nach Verlauf der Revision des CO2-Gesetzes, die dem Parlament dieses Jahr vorgelegt wird, dürfte das Programm höchstens noch bis Ende 2025 weiterlaufen. Demgemäss sollten Sanierungsarbeiten nicht allzu lange aufgeschoben werden! Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

Das Gebäudeprogramm in Kürze

Das 2010 durch den Bund und die Kantone ins Leben gerufene Gebäudeprogramm soll das CO2 in der Atmosphäre reduzieren, das Klima schützen und unsere Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten verringern. Seit seiner Einführung wurden 21,5 Millionen Tonnen CO2, d. h. 108’106 GWh, eingespart.
In dem Wissen, dass in der Schweiz 40% des Energieverbrauchs und rund ein Drittel aller CO2-Emissionen Gebäuden anzulasten sind, sollen diese Massnahmen die Eigentümer zur Sanierung ihrer Immobilien ermutigen. Bundesweit sind 1,5 Millionen Gebäude kaum bzw. überhaupt nicht gedämmt, 3 Millionen werden noch fossil oder elektrisch beheizt.

www.dasgebaeudeprogramm.ch

Förderbeiträge nach Kanton (Beispiele)

· BE: 1200 fr. + 500 fr./kW
· LU: 2000 fr. + 500 fr./kW
· SO: 1200 fr. + 500 fr./kW
· AI: 1200 fr. + 500 fr./kW
· AR: 3000 fr. + 500 fr./kW
· TG: 1500 fr. + 600 fr./kW

Bild: © Fluxif (Gerry Nitsch) / Das Gebäudeprogramm