Vorwort von EnergieSchweiz

Vorwort von EnergieSchweiz

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«Solarenergie könnte bis 2050, 50% des Energiebedarfs decken, d. h. mehr als die gemäss der Energiestrategie 2050 vorgesehenen 20%»

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Die Sonnenseite des Gebäudeprogramms

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Wie sich der eigene Verbrauch von Photovoltaikstrom optimieren lässt

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Schluss mit den Vorurteilen in Sachen Solarenergie

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SOLAIRE


Vorwort
von EnergieSchweiz

SOLAIRE

Der Ausbau erneuerbarer Energien zählt zu den drei Säulen der Energiestrategie 2050. Gemessen an den Zielen geniesst Solarenergie unter den erneuerbaren Energien einen besonderen Stellenwert, denn der Anteil von Photovoltaik an der letztlichen Gesamterzeugung erneuerbarer Energien soll rund 50% betragen. Um diese ehrgeizige Wende zu unterstützen, wurde mit dem neuen, vom Schweizer Volk am 21. Mai 2017 angenommenen Energiegesetz ein erweitertes Instrumentarium zur Förderung der Photovoltaik bereitgestellt.

Allerdings liegen noch zahlreiche Herausforderungen vor uns – ganz zu schweigen davon, dass ein Sinneswandel erforderlich ist. Denn obwohl Solarenergie im Allgemeinen recht beliebt und vergleichsweise bekannt ist, ist sie mit zahlreichen negativen und hartnäckigen Vorurteilen behaftet. Zwar scheint die Öffentlichkeit sehr interessiert und aufgeschlossen, doch häufig bleibt es bei Lippenbekenntnissen. Vorurteile zu entkräften, mit gutem Beispiel voranzugehen und die richtigen Informationen und Instrumente bereitzustellen, zählen zu den Zielen des Programms EnergieSchweiz.

Gleiches gilt für die Einbeziehung von Solarenergie als Gebäudekomponente: In dieser Hinsicht besteht Nachholbedarf, wobei Architekten und Baufachleute zu den proaktiven Fürsprechern dieser Integration werden müssen. Grösse, Form, Farbe, Struktur, Helligkeit, ja sogar der Spiegeleffekt von Solarmodulen lassen sich heutzutage individuell festlegen. Diese Vielfalt eröffnet neue ästhetische Perspektiven und eine umfassende Flexibilität bei Neubauten und Sanierungen.

Dieses Gedankengut wollen wir in dieser Ausgabe von SOLAIRE, die in Zusammenarbeit mit Inédit für die Leserinnen und Leser der Magazine Bâtir und Efficience 21 zusammengestellt wurde, weiterentwickeln. Wir wenden uns damit an Sie, das heisst an Baufachleute und Laien, die sich für die Energieproblematik interessieren.