Meine Solaranlage in sieben Schritten

Vorwort von EnergieSchweiz

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«Solarenergie könnte bis 2050, 50% des Energiebedarfs decken, d. h. mehr als die gemäss der Energiestrategie 2050 vorgesehenen 20%»

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Die Sonnenseite des Gebäudeprogramms

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Wie sich der eigene Verbrauch von Photovoltaikstrom optimieren lässt

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Meine Solaranlage in sieben Schritten

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Getönte Solarziegel: Geburtsstunde eines neuen Standards

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Lassen Sie die Offerten für Ihre künftige Solaranlage kostenlos vergleichen

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Schluss mit den Vorurteilen in Sachen Solarenergie

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SOLAIRE


Meine Solaranlage in sieben Schritten

SOLAIRE

Berechnung der potenziellen Energieerzeugung, Wahl des Installateurs, Fördermittel oder Verwaltungsverfahren: EnergieSchweiz sagt Ihnen, was Sie tun müssen, wenn Sie Ihr Zuhause mit einer Solaranlage ausstatten möchten.

Wer auf dem Dach oder an den Fassaden seines Eigenheims Photovoltaikmodule installiert, entscheidet sich für den Eigenverbrauch. Tatsächlich wird der erzeugte Strom vor Ort verbraucht, ohne auf das öffentliche Netz zurückgreifen zu müssen. Dieser Solarstrom ist insbesondere für Haushalte günstiger. Übersteigt Ihre Erzeugung Ihren Verbrauch (z. B. tagsüber im Sommer), nimmt Ihnen Ihr Energieanbieter den Überschuss ab und zahlt Ihnen dafür eine Vergütung. Reicht Ihr erzeugter Strom umgekehrt nicht aus, um Ihren Bedarf zu decken (insbesondere im Winter oder nachts), verbrauchen – und zahlen – Sie den Strom aus dem Netz.
Mit thermischen Solarkollektoren lässt sich der Warmwasser- und Heizungsbedarf im Jahresverlauf über weite Strecken decken. Im Winter wird jedoch ein Zusatzsystem benötigt. Das verringert Brennstoffkosten und Schadstoffemissionen in beträchtlichem Masse.

Nachfolgend eine Anleitung in sieben Schritten, mit der auch Sie sofort in den Genuss der Vorteile von Solarenergie kommen!


Mehr dazu unter: www.energieschweiz.ch

Ich ermittle das Solarpotenzial meines Dachs und meiner Fassaden

Eignen sich das Dach und die Fassaden meines Hauses für die Nutzung von Solarenergie? Wie viel Strom und Wärme könnte ich produzieren? Rund 85 % aller Schweizer Dächer und 70% der Schweizer Fassaden sind unter sonnendach.ch und sonnenfassade.ch erfasst. Bis Mitte 2018 sind alle Dächer verfügbar, die Fassaden allerdings erst bis Mitte 2019.


Mehr dazu unter: www.sonnendach.ch oder www.sonnenfassade.ch

Ich schätze meinen Eigenverbrauchsanteil

Eigenverbrauch heisst, auf einem Dach oder an einer Fassade Solarstrom zu erzeugen und diesen ohne Umweg über das Stromnetz selbst zu verbrauchen.


Mehr dazu unter: www.energieschweiz.ch
Schätzen Sie Ihren Verbrauch unter folgendem Link: https://energiezukunftschweiz.ch

Ich prüfe die Rentabilität meiner zukünftigen Solaranlage

Der Solarrechner ermöglicht, die ungefähre Energieproduktion, die Gesamtkosten und die Amortisationsdauer einer auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Solaranlage zu berechnen.


Solarrechner:
www.energieschweiz.ch/solarrechner

Ich hole mir drei Offerten von Solarprofis und vergleiche diese mit Hilfe der EnergieSchweiz-Experten

Wir empfehlen Ihnen, sich an einen Fachmann bzw. «Solarprofi» zu wenden. Nehmen Sie Kontakt mit einem Installateur in Ihrer Nähe auf und vereinbaren Sie einen Termin. Wie hoch wird die Rentabilität meiner Anlage sein? Wird meine Anlage meinen gesamten Bedarf decken können? Wird die Anlage einen hohen Geräuschpegel aufweisen? Wie sieht es mit der Optik aus? Usw. Unsere Liste mit Standardfragen hilft Ihnen, die richtigen Fragen zu stellen.
Holen Sie Offerten von drei Installateuren ein, damit Sie deren Leistungen vergleichen können. Wählen Sie eine einfache Lösung: Mit einer schlüsselfertigen Anlage vermeiden Sie Unannehmlichkeiten.


Hier finden Sie den nächsten Solarprofi: www.energieschweiz.ch
Unsere Frageliste können Sie unter folgender Adresse herunterladen: www.bfe.admin.ch


Übermitteln Sie die Offerten an die EnergieSchweiz-Experten. Diese vergleichen Ihre drei Offerten anhand mehrerer Kriterien und legen Ihnen einen leicht verständlichen Bericht vor, damit Sie das optimal auf Ihre Bedürfnisse und Ihr Budget zugeschnittene Angebot auswählen können.
Die EnergieSchweiz-Experten beantworten Ihnen gerne zusätzliche Fragen. Diese Dienstleistung ist völlig kostenlos, und Sie erhalten innerhalb von vier Werktagen garantiert eine Antwort.


Mehr dazu unter: www.energieschweiz.ch
Tabelle mit Vergleichskriterien abrufbar unter: www.energieschweiz.ch

Ich informiere die Behörden

Gemäss Art. 18a RPG und Art. 32a RPV bedürfen Solaranlagen auf Kultur- und Naturdenkmälern von kantonaler oder nationaler Bedeutung stets einer Baubewilligung. Sie dürfen solche Denkmäler nicht wesentlich beeinträchtigen. Solaranlagen, die auf die Dachfläche abgestimmt sind und sich ausserhalb einer Schutzzone befinden, benötigen keine Baubewilligung. Sie müssen jedoch den Behörden vor Baubeginn gemeldet werden.
Ihr Solarprofi-Installateur reicht noch weitere Dokumente ein (Anschlussgesuch und Plangenehmigung von ESTI sowie der Aufsichts- und Kontrollbehörde für elektrische Anlagen).


Meldung bei der Gemeinde: Eine einfache Meldung bei der Gemeinde genügt. Einige Gemeinden haben ein spezielles Meldeformular. Wir empfehlen Ihnen deshalb, sich direkt bei Ihrer Gemeinde zu erkundigen. Ist kein Standardformular für die Meldung vorhanden, können Sie den Musterbrief von EnergieSchweiz benutzen.


Meldung beim Kanton: Die Anforderungen für die Meldung bei den kantonalen Behörden sind in jedem Kanton unterschiedlich geregelt. In einigen Kantonen werden Entwürfe der Anlage verlangt, in anderen Fotos oder Situationspläne.


Versicherung: Melden Sie die Anlage vor der Installation bei Ihrer kantonalen Gebäudeversicherung an, um die Deckung auch während des Baus zu gewährleisten.


Formulare der verschiedenen Kantone: www.energieschweiz.ch
Musterbrief für die Meldung bei der Gemeinde: www.bfe.admin.ch

Ich beantrage Fördergelder

Photovoltaikanlagen: Photovoltaikanlagen werden vom Bund unterstützt. Seit Beginn des Jahres sind mehrere Fördermöglichkeiten verfügbar: die kleine Einmalvergütung (KLEIV) für Anlagen mit einer Leistung zwischen 2 und 99,9 kWp; die grosse Einmalvergütung (GREIV) für Anlagen mit einer Leistung zwischen 100 kWp und 50 MWp; das Einspeisevergütungssystem (KEV) für Anlagen, die eine Leistung von 100 kWp oder mehr aufweisen und vor dem 1. Juli 2012 angemeldet wurden.


Solarwärme-Anlagen: Solarwärme-Anlagen werden von fast allen Kantonen (mit wenigen Ausnahmen) und vielen Gemeinden gefördert. Im harmonisierten Fördermodell (HFM) ist ein Förderbetrag von etwa 20% vorgesehen. Die Förderung an Ihrem Wohnort kann allerdings deutlich davon abweichen. Wir empfehlen Ihnen deshalb, sich direkt bei den zuständigen Behörden zu informieren. Beachten Sie, dass der Antrag auf Förderung Ihrer Solaranlage zwingend an den Kanton zu richten ist und diese Förderung vom Kanton vor Beginn der Arbeiten garantiert werden muss!


Mehr dazu unter: www.energieschweiz.ch
Liste aller an Ihrem Wohnort verfügbaren Fördergelder: https://www.energie-experten.ch

Ich beginne mit den Arbeiten und betreibe meine Anlage nach der Inbetriebnahme

Die Planung und Montage einer Solaranlage auf einem Einfamilienhaus können im Idealfall innerhalb von zwölf Werktagen durchgeführt werden, wenn Ihr Installateur freie Kapazität hat und gut organisiert ist.
Denken Sie daran, die Anlage vor Beginn der Arbeiten Ihrer kantonalen Versicherungsanstalt zu melden. So sind Sie auch während der Installationsarbeiten versichert.
Wir empfehlen Ihnen, Ihre Anlage rund drei Jahre nach der Inbetriebnahme kontrollieren zu lassen, um sicherzustellen, dass sie richtig funktioniert. Unsere Partnerin SSES (Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie) bietet Qualitätstests an, die von unabhängigen Experten durchgeführt werden.
Unser Partner Swissolar (Schweizerischer Fachverband für Sonnenenergie) bietet eine Ombudsstelle an, die bei Problemen zwischen Bauherren und Anbietern/Solarprofi-Installateuren vermittelt.


Mehr dazu unter: www.sses.ch oder www.swissolar.ch